Aktuelles

Liebe Leserin, lieber Leser,

hochverehrte Interessenten!

Meine Homepage besteht nunmehr seit fast sechs Jahren, und wir nähern uns nunmehr der stolzen Zahl von über 32Tausend Besuchern! 

Herzlich Willkommen!

Wer mich an dieser Stelle erreicht, kann a.): mit dem Internet umgehen und b.): lesen, und höchstwahrscheinlich auch schreiben.

Trauen Sie sich, schimpfen Sie sich den Frust von der Seele.

Dann wäre ein Ziel dieser Schreiberei erreicht.

 

Die Artikel und Berichte sind teilweise entnommen aus "Bild der Wissenschaft", "Öko-Test", "Der freie Arzt", "Natur und Heilen", medizinische Fachzeitschriften und Veröffentlichungen in Fach- und Fortbildungszeitschriften für Heilpraktiker und Ärzte, sowie "codecheck", footwatch und Infos aus der forschenden Industrie. Und immer wieder: Cochrane Institute am Haymarket in London.

Und nicht zu vergessen: Die seit fast 45 Jahren gesammelten Sprüche und Weisheiten meiner Patienten!

Damit Sie stets auf dem Laufenden sind, möchte ich Ihnen an dieser Stelle alle Neuigkeiten auf einen Blick zur Verfügung stellen. Erfahren Sie von neuen Methoden und Veranstaltungen, oder informieren Sie sich über aktuelle oder geänderte Öffnungszeiten in den Ferien.

 

Leider Übernimmt das Programm nicht alle Fotos und Graphiken! Schade.

Rolf O. Flach, Heilpraktiker   Ulmer Str. 150                    86156Augsburg                                                                                            Tel.: 0821 441155    home: www.heilpraktiker-flach.com

im März 2021

 

Sehr verehrte Patientin, lieber Patient!

Zunächst herzlichen Dank für das Echo auf meinen letzten Brief vom Februar. Immerhin haben zu meiner Überraschung 22 Patientinnen und Patienten und 8 unbekannte (!!) Leser diesen Brief empfangen. Also werde ich auch außerhalb meiner Praxis wahrgenommen – nicht schlecht!

Über zwei Themen muss ich heute unbedingt schreiben. Speziell das erste nachfolgend, welches mir seit geraumer Zeit eine gewisse Unruhe bringt und mich maßlos ärgert, entsetzt wegen der hinter-listigen Werbung einer speziellen Gruppe von Großindustrie gegen Kinder. Deshalb ist die Überschrift:

INFLUENCER, was in der Übersetzung ins deutsche soviel heißt wie „Einfluss ausüben auf jemanden, (oder) jemanden beeinflussen“. In der Satire-Sendung gestern Abend „Extra 3“ wurde warnend auf diese Machenschaften hingewiesen, auch „foodwatch“ beschäftigt sich schon länger mit diesem Thema. Höchste Zeit also, zu berichten:

Die blauhaarige Influencerin Viktoria schmeißt für ihre beste Freundin Sarina eine Überraschungsparty – und dokumentiert das für ihre 1,5 Millionen Fans auf der Video-Plattform. Zentrales Element neben Blumen und Luftballons: Die mit den Fotos der beiden Freundinnen versehene „Spring-in-eine- Pfütze“-Torte von Coppenrath & Wiese, die die „überraschte“ Freundin genüsslich verspeist. Das Video  wurde über eine halbe Million Mal angesehen und erhielt bereits 110.000 „Gefällt mir“-Klicks. Die beiden Influencerinnen sind Idole für junge Mädchen, präsentieren sich in einer rosa Glitzerwelt mit Hunden und Pferden, vertreiben Schulhefte und Bastelbücher. Zwischen Stylingtipps kommt immer wieder Werbung für ungesundes Essen – unter anderem für Coca-Cola, McDonald’s und eben Coppenrath & Wiese.

Viki & Sarina sind leider kein Einzelfall: Praktisch täglich verbreiten bei Kindern populäre Influencer*innen im Auftrag der Lebensmittelindustrie Fotos und Videos von Süßigkeiten, Chips und anderem „Junkfood“. Deshalb nennen wir sie nicht Influencer, sondern Junkfluencer. Der Vorteil für die Unternehmen: Die Kaufempfehlungen der Social-Media-Stars sind gerade bei der jüngeren Generation besonders wirkungsvoll: Laut einer Umfrage haben 56 Prozent der 13- bis 19-Jährigen in den vergangenen zwölf Monaten etwas gekauft, weil ein Influencer es empfohlen hatte. Die Industrie nutzt das große Vertrauen aus, das Kinder und Jugendliche ihren Idolen entgegen bringen.Damit muss Schluss sein! Bei Kindern und Jugendlichen beliebte Idole sollten nicht für ungesundes Essen Werbung machen.

Sie heißen Viki & Sarina, Simon Desue oder Julia Beautx und sind für Millionen Kinder und Jugendliche die größten Idole: Sogenannte Influencer genießen bei jungen Menschen großes Vertrauen. Die Lebensmittelindustrie nutzt dieses Vertrauen schamlos aus: Haribo, Coca-Cola oder McDonald’s nehmen die Influencer unter Vertrag, um Werbung für Süßkram, Burger und Limo, an der elterlichen Kontrolle vorbei, direkt auf die Smartphones der Minderjährigen zu senden. Das perfide Marketing hat ernstzunehmende Folgen. Kinder essen mehr als doppelt so viel Süßwaren und Snacks wie empfohlen. Etwa jeder fünfte Todesfall in Deutschland ist auf eine ungesunde Ernährung zurück zu führen. Die Lebensmittelindustrie ist dafür mitverantwortlich – sie torpediert die Bemühungen vieler Eltern, ihre Kinder für eine gesunde Ernährung zu begeistern. Das muss aufhören!

Nachtrag: Der jährlich Umsatz der entsprechenden Industrie – durch die Indluencer bzw. Influencer--innen – wird auf über 100 Millionen € geschätzt. Wer sind diese Influencer*innen? Wie schon oben beschrieben junge Leute, einige ohne Schulabschluss und Sprachkenntnisse – auch Deutsch ist nicht wirklich vorzeigbar. Der Autor hörte sich gezwungenermaßen einige „Präsentationen/Darbietungen“ einmal an. Kein weiterer Kommentar dazu. Außer: „Mein Schweigen spricht Bände!“ Nebenbei: Einige „Stars“ unter den Influencern „arbeiten“ nunmahr von Dubai aus!


 

Schimpfen ist gesund!

(In einem lesenwerten Büchlein aus dem Jahr 1839 - kein Druckfehler! - geschrieben von einem „gewissen Gelehrten Dr. Wiszniewski“, fand ich die folgenden Empfehlungen; alle in original Sprache, Orthographie und leider nicht in Schrift – die gibt es bei Windows nicht, leider.)

  1. Das Schimpfen erleichtert jedem das Herz: Wenn einer von seinem Obern einen argen Druck oder eine schlechte Behandlung erfährt und dieses hart fühlt, so wird es ihm weit leichter ums Herz, wenn er, im Fall ein Paar Flüche und Schimpfwörternicht laut ausstoßen kann, dieses doch heimlich oder wenigstens in Gedanken thut.

  2. Schimpfen befördert die Gesundheit: Hat man sich über etwas stark geärgert – und Ärger bleibt ja nicht aus, so lange wir mit anderen Menschen zu thun haben – und man soll den Ärger verschlucken und bei sich behalten, so schadet dieses der Gesundheit eben so sehr, als jede andere Verhaltung. Um nun die traurigen Folgen davon, ein Gallenfieber abzuwenden, so lasse man nur eine rechte Fluth kräftiger Schimpfwörter ausßtrömen, und man wird dieses Vefahren gewiß als ein recht probates Präservativ-Mittel loben.

  3. Schimpfen erleichtert und befördert jede Sache: Das Schimpfen ist ein kräftig wirkendes Reizmittel, gleichsam eine Peitsche, die Jeden vorärts treibt und anspornt, alle seine Kräfte anzustrengen und das zu thun, was man haben will. Wie oft errang nicht schon vormals ein General über die Feinde den Sieg, wenn er seine Husaren beim Angriffe mit einer Stentorstimme zuschrie: „Ihr Schurken, vorwärts! Haut ein!“ Als der Herr Amtmann (nach G e l l e r t ) die störrischen Bauern mit dem: „Ihr Ochsn, die Ihr Alle seid!“ anließ (anschiss, d. Verf.), so nahmen sie sogleich den Herrn Pfarrer an. - Die Soldaten erhoben gewiß ihre Herzen mit Inbrunst zum Gebet, die ihr commandirender Obrist mit den Worten dazu aufforderte: „Hunde, wollt Ihr beten!“ Dergleichen belehrende Belege könnte man, wenn es nöthig wäre, noch mehrere anführen.

  4. Schimpfen ist ein gar trefflich Schutzmittel gegen Feinde: Trifft Jemanden das Unglück, daß Feinde gegen ihn auftreten, so brauche er nur recht derbe Schimpfwörter als Waffe gegen sie. Er macht sie sich dadurch noch nicht zu Freunden – das schadet aber nichts. Er hält sie aber doch dadurch so weit von sich ab, daß sie ihm nicht zu nahe kommen. Sollten sie es aber dennoch wieder wagen, so kann er sie durch einen neuen Erguß noch kräftigerer Wörter leicht wieder zurückdrängen, ermüden, ja ihnen die Lust zum fernern Kampfe ganz benehmen. Es versteht sich hierbei von selbst, daß man die Umstände wohl erwäge, unter welchen man mit dieser Waffe gegen seine Feinde kämpfen kann und darf.

Offenbar hat mein Buch bei Amazon/Kindle („Lebensläufe sind grundsätzlich überschätzt“) recht guten Anklang gefunden. DANKE für Ihr Interesse.

Schreiben Sie mir ruhig Ihre Gedanken zu dem oben Geschriebenen. Jede Reklamation ist für mich eine willkommene Information.

Bleiben Sie und Ihre Familie, Ihre Freunde und Bekannten gesund und halten Sie sich getrost an die Regeln – ich tu das auch.

Ihr

Rolf O. Flach Heilpraktiker

Rolf O. Flach, Heilpraktiker, Ulmer Str. 150 – 86156 Augsburg Tel.: 0821 – 44 11 55 /// e-mail: rolfoflach@t-online.de /// home: www.heilpraktiker-flach.com

Im Februar 2021

Diese Lebensmittel sind am stätksten mit Pestiziden belastet. Du willst Dich gesund ernähren, hast aber keine Lust Deinem Körper mit unnötig vielen Pestiziden zu schaden? Wir zeigen Dir in welchen Obst- und Gemüsesorten sich besonders viele Schadstoffe verstecken können und verraten Dir einfache Tricks für eine gesündere und schadstoffarme Ernährungsweise.

Wie gefährlich sind Pestizide? In der Landwirtschaft werden eine Reihe unterschiedlicher Pestizide eingesetzt. Besonders gefährlich sind laut „Greenpeace“ die langsamen und zeitversetzten Wirkungen dieser sogenannten Pflanzenschutzmittel. Je nach Art und Menge können Pestizide demnach:

  • die Zellteilung stören,

  • das Entstehen von Krebs begünstigen,

  • das Erbgut verändern,

  • das Immunsystem beeinträchtigen

  • und Allergien auslösen.

Auch die Folgen für die Umwelt sind deutlich spürbar. Dazu gehören das massive Insektensterben (darunter Bienen), steigende Wasservergiftung und die Zerstörung von ganzen Ökosystemen.

Die Herkunft ist entscheidend Gerade bei Obst und Gemüse werden laut „BUND“ die Höchstgrenzen von Pestizidrückständen regelmäßig überschritten. Gemeint sind dabei konventionelle Produkte, die nicht aus biologischem Anbau stammen. Einzelne Sorten sowie bestimmte Herkunftsländer fallen dabei besonders negativ auf. Die gute Botschaft lautet: Die Belastung bei Produkten aus Deutschland ist am geringsten. Damit lohnt sich regionales und saisonales Essen auch in dieser Hinsicht. Bei Ware aus EU-Ländern ist die Pestizidbelastung etwas höher. Die höchste Quote an Pestizidrückständen wurde bei Obst- und Gemüseimporten aus Nicht-EU-Ländern gefunden.

Diese Lebensmittel sind besonders belastet Interessant ist, dass die einzelnen Lebensmittelgruppen unterschiedlich starke Belastungen mit Pestiziden aufweisen. Im Jahr 2018 hat der „BUND“ deshalb insgesamt 185 Produkte aus konventionellem Anbau auf Rückstände von Pestiziden untersucht.

Am stärksten belastet waren wie in den Vorjahren Obst, Gemüse und andere pflanzliche Lebensmittel. Vorwiegend handelte es sich dabei um exotische Obst- und Gemüsesorten wie Jackfrucht, Okras, Goji-Beeren, Papayas und Ingwer. Darauf folgten Getreide und verarbeitete Produkte wie Backwaren und Konserven. Den vierten Platz haben tierische Lebensmittel wie Milch und Milchprodukte belegt. Und auch Säuglings- und Kleinkindernahrung enthielt leider Pestizide. Darunter waren beispielsweise Obstzubereitungen für Kinder.

Die Dirty Dozen

Auch im Jahr 2020 hat die amerikanischen Aktivistengruppe „Environmental Working Group (EWG)“ eine Liste mit den am stärksten pestizidbelasteten Sorten veröffentlicht. Bei diesen 12 Produkten – der „sogenannten Dirty Dozen“ – gilt es, besonders vorsichtig zu sein und sie am besten immer in Bio-Qualität und saisonal zu kaufen: Erdbeeren + Spinat + Grünkohl + Nektarinen + Äpfel + Weintrauben + Pfirsiche + Kirschen + Birnen + Tomaten + Sellerie + Kartoffeln

Bio ist das giftfrei-Patentrezept

Für eine pestizidfreie oder doch zumindest stark pestizidreduzierte Ernährung gibt es tatsächlich ein sehr einfaches Patentrezept“, schreibt der „BUND“
Dieses lautet: Bio-Produkte kaufen, denn im Bio-Anbau sind sämtliche chemisch-synthetischen Pestizide tabu. Vergleichende Tests bestätigen immer wieder, dass in Bio-Produkten kaum Pestizide festzustellen sind. Minimale Rückstände können zum Beispiel aus Verunreinigungen von benachbarten konventionellen Feldern stammen. Der Kauf von Bio-Produkten ist also nicht nur für uns selbst, sondern auch für unsere Tier- und Pflanzenwelt die beste Wahl!
Schwermetall-Aufnahme und Auswirkungen im Körper:
Blei: Über Atemluft, Nahrung, Blei-Wasserrohre oder beruflichen Kontakt mit bleihaltigen Mineralien. Blei lagert sich im Körper ab. Es kann auch die Blut-/Hirn-Schranke und die Plazenta-Schranke durchdringen.Folgen einer Bleibelastung können u.a.sein: Blutarmut,Nervenschäden, eingeschränkte Fruchtbarkeit, Schädigung von Embryonen und Föten, bei Kindern Ruhelosigkeit, Lernschwäche, verminderter Intelligenzquotient, hartnäckige Verstopfung.
Cadmium: Neben Quecksilber eines der gefährlichsten Schwermetalle, kann über Atemluft (Müllverbrennung), Nahrung (Meeresfrüchte, gehärteteFette), Kunststoffe, Nickel-Cadmium-Akkus oder Zigarettenrauch aufgenommen und im Körper gespeichert werden. Mögliche Folgen einer Cadmium-Belastung können sein: Krebserkrankungen, Blutarmut, Osteoporose.
Kupfer: In sehr geringen Mengen ein lebenswichtiges Spurenelement, in hohen Konzentrat-ionen dagegen giftig. Kupfer kann über Kupfer.Trinkwasserrohre, Kochgeschirr, Intra-Uterin-Spiralen vermehrt aufgenommen werden. Erhöhte Kupferspiegel im Serum und eine erhöhte Ausscheidung über den Urin finden sich bei Vergiftungen, Rheuma, Tumoren, Leber- und Nierenerkrankungen, oft auch nach Einnahme der Anti-Baby-Pille.
Quecksilber: Im Körper kann aus Zahn-Amalgam, der Nahrungt (fetter Fisch und Muscheln) oder beruflichem Kontakt mit Quecksilber-haltigen Materialien stammen.Es kann ebenfalls die Blut-/Hirn-Schranke durchdringen. Mögliche Folgen einer Belastung können sein: Nervenschäden, Hormonstörungen und Tumor-Gefährdung.
Zink: ist in sehr geringen Mengen ein wichtiges Spurenelement, in hohen Konzentrationen aber giftig. Eine hohe Zink-Konzentration im Urin weist auf eine Vergiftung, hohe oxydative Belastung oder Entzündings- bzw. Tumorvorgänge hin.
Hinweis: In meiner Praxis führe ich denSchwermetall-Test für die o.a. Metalle durch. Gleichzeitig wird auch die dazugehörige Ausleitung und Entgiftung besprochen und durchgeführt. Interessiert? Ein Test aus dem Morgenurin ist nur nach Voranmeldung möglich!
Danke für Ihre Aufmerksamkeit. Leider bleibt heute kein Platz mehr für die Sprüche und Weisheiten meiner langjährigen Patienten. Nächstes Mal mehr, versprochen!
Ihr Rolf O. Flach Heilpraktiker (seit 47 Jahren)

Rolf O. Flach, Heilpraktiker, Ulmer Str. 150 – 85156 Augsburg Tel.: 0821- 44 11 55 /// e-Mail: rolfoflach@t-online.de /// home:www.heilpraktiker-flach.com

Im Januar 2021

 

Sehr geehrte Patientin, lieber Patient!

Das Jahr 2020 ist vergangen. Endlich! Für einige Patienten wird es in schlechter Erinnerung bleiben. Viele hatten das Glück, ungeschoren davon zu kommen.Disziplin macht sich halt immer bezahlt. Für das neue Jahr 2021 wünsche ich Ihnen alles Gute, standhafte Disziplin, viel Glück und beste Gesundheit! Wir alle können dies alles gut gebrauchen.

 

Zum Jahresende darf ich Ihnen aber noch von einem hellen Lichtblick für mich berichten. Wie Sie alle wissen, schreibe ich seit Jahren an meinen Büchern. Die Geschichte meiner Famile in Romanform, welche im Jahr 1850 beginnt. Thema ist die deutsche Geschichte, in der sich die Familien mehr oder weniger elegant durchwurstelten. Nach „Gesund mit Schokolade“ (vor 5 Jahren erschienen und erzählt die Geschichte der Schokolade mit vielen interessanten Rezepten meiner Patienten) sind dies nun die Lebensläufe meiner Familie. Als e-book bei amazon unter dem Titel „Lebensläufe sind grundsätzlich überschätzt“ mit dem Untertitel „Mit voller Absicht rein zufällig“ dort auch erhältlich (Kindle). Zu großem Dank bin ich meinem Freund Willi Swoboda verpflichtet. Ohne ihn wäre das Buch so nicht zustande gekommen. Sollten Sie sich Lust und gute Laune holen und Auszüge aus dem Roman lesen wollen, so gehen Sie bitte auf meine homepage: www.heilpraktiker-flach.com und drücken Infothek oben rechts.

 

Wussten Sie, dass Myrrhe zu den ältesten Heilmitteln der Menschheit gehört? Und sie ist die „Arzneipflanze des Jahres 2021“. Sie ist aufgrund ihrer biblischen Tradition an Weihnachten bekannt: bei den heiligen drei Königen und ihren Geschenken: Myrrhre, Weihrauch und Gold. Aber Myrrhe spielt nicht nur am Abfang des Leben Jesu eine Rolle, sondern auch an seinem Ende, der Auferstehung. Denn Jesu Leichentücher wurden mit Myrrhe getränkt – so wurde schon damals der medizinische, in dem Fall der desinfizierende Effekt der Myrrhe genutzt. Man kann das Rad der Geschichte noch ein wenig zurückdrehen, denn Myrrhe wir seit Jahrtausenden medizinisch eingesetzt.

Der auf Myrrhenbäumen eingetrocknete gold-braune Saft ergibt das Myrrhenharz. Ob Ägypter, Griechen, Araber oder die hiesigen Klostermediziner: Überall wussten die Menschen um die wundheilende Wirkung des Baumes und behandelten mit dem Harz Wunden, Geschwüre und Entzündungen..

Aufgrund seiner großen Bedeutung in der Kultur- und Medizingeschichte, der weitreichenden Präklinischen und klinischen Forschungslage sowie dem medizinischen Nutzen wählte der Interdisziplinärte Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde den Myrrhenbaum zur „Arzneipflanze des Jahres 2021“

 

Klöckners Kontrollverlust

Der Bundesrat hat einer Reform von Bundeslandwirtschaftsministerin Junia Klöckner zugestimmt, die eine massive Verringerung der amtlichen Kontrollen von Lebensmittelbetrieben vorsieht. Trotz des Skandals um den Fleischkonzern Tönnies, trotz des Listerien-Ausbruchs beim Wursthersteller Wilke – und trotz des Protests von mehr als 150 000 Bürgerinnen und Bürgern.

Selbst sogenannte Risikobetriebe müssen die Verbraucherschutzämter seltener überprüfen. Firmen aus der Kategorie der Wurstfabrik Wilke zum Beispiel: Bisher 12 Pflicht-Kontrollen im Jahr, künftig nur noch vier. Für Unternehmen, bei denen die Ämter im Falle schlechter Hygiene das höchste Gesundheitsrisiko erwarten – die größten Fleischbetriebe etwa – können jetzt sogar 200 Pflicht-Kontrollen im Jahr wegfallen, weil statt arbeitstägliche nur noch wöchentliche Pflicht-Kontrollen in der Vorschrift stehen.

Nach dem Bundeskabinett haben alle Landesregierungen im Bundesrat dieser umfassenden Reform zugestimmt – und damit gezeigt, dass die Interessen des Verbraucherschutzes und der Lebensmittelsicherheit keine entscheidende Rolle spielen. Freuen dürfte sich vor allem die Fleischindustrie, die trotz aller Skandale seltener kontrolliert werden muss, sowie Städte und Gemeinden, die bereits vor der Reform bei den Kontroll-Stellen sparten, dass viel zu wenig Lebensmittel-Kontrollen statt fanden. Mit der Klöckner-Reform werden die Aufgaben dem Personalmangel angepasst, statt endlich neue Stellen zu schaffen. Mider Unterstützung von mehr als 150.000 Stimmen der Bürger und Bürgerinnen hatte foodwatch gefordert, die Klöckner zu stoppen. In einer gemeinsamen Pressekonverenz mit den Verbänden der Lebensmittelkontrolleure und Amtstierärzte hat man vor den Plänen gewarnt, Verantwortliche auf Bundesebene kontaktiert, unzähliche Gespräche geführt. Alles Vergeblich. Was nicht zuletzt an der Kommunikationsstrategie von Julia Klöckner und ihrem Ministerium lag, die in vielen Medien verfing – obwohl die Ministerin nachweislich trickste und täuschte. Die Reform werde „deutlich mehr Lebensmittel.Kontrollen“ bringen und vor allem zusätzliche Kontrollen in „Problembetrieben“ hieß es – womit Frau Klöckner den eigenen Entwurf praktisch in sein Gegenteil verkehrte. Die Fachleute aus der Praxis, sogar ein juristisches Gutachten, bestätigten: Gegenüber der bisherigen Vorschrift werden durch die Reform sogar bei den Risikobetrieben Pflicht-Kontrollen gestrichen. Und die ach so auf Gerechtigkeit achtenden Medien schwiegen dazu. Auf meine Frage: Wem nützt das? Antwortete mein alter Freund Da Da Hum: „Na, wem wohl!“ . Mahlzeit!

 

Und nun zu Ihrer Lieblingsrubrik: Sprüche der Patienten von1978 bis 2020:

Seufzer: „Auch die schönste Frau ist an ihren Füßen zu Ende.“

Erkenntnis: „Hab´ich gesehn: Sogar die höchsten Wolkenkratzer haben mal als Keller angefangen!“

Nach dem Törn: „Auf jedem Schiff, das schwimmt und schwabbelt, ist einer drauf, der dämlich sabbelt!“

Kompliment: „You are the Gin to my Tonic!“

Nur so: „Echte Freunde sind nicht die, mit denen alles toll ist, sondern die, ohne die alles blöd ist!“

Nachruf: „Opa ist nunmehr von uns gegangen. Geizige Menschen sind unangenehme Zeitgenossen – aber angenehme Vorfahren.“

Schmerzhaft: „Ich komme so aus meiner Kneipe, und da tritt mir doch so ein total Besoffener auf die Hände!“

Wie wahr: „Gute Freunde kennen alle Deine Geschichten. Beste Freunde haben sie mit Dir erlebt!“

Der merkts noch: „Keiner weiß, was er kann, aber alle nennen ihn Chef!“

 

Machen Sie´s gut, rutschen bestens ins Neue Jahr - aber bitte nicht wörtlich!

Ihr Rolf O. Flach, Heilpraktiker

..und denken Sie vielleicht auch an meine neues e-book (Kindle), dann haben Sie einen lächerlichen Jahresanfang!

Bis demnächst.....

Weihnachten 2010, am Strand von Anjuna/Goa-Indien

Liebe Patientin, verehrter Patient!

Das waren noch Zeiten! Das Foto entstand eher zufällig. Wollte nur den Sonnenuntergang knipsen als ein Fallschirmspringer direkt in die Sonne stürzte. So entstehen interessante Bilder. Aufgenommen wurde das Foto am ersten Weih- nachtsfeiertag, kurz vor Sonnenuntergang, 33 Grad im Schatten, Meer 28 Grad. Eine 1-auf 1,50-Meter-Vergrößerung hängt im Büro meines Freundes Frants in Calangute.

Verehrte Patienten! Das Jahr geht zu Ende und hat leider eine Menge Scherben hinterlassen, welche wir dem Virus zu verdanken haben. Es ist so viel über ihn geschrieben, vermutet, diskutiert, geschimpft und über die sogenannten Experten gelästert worden – von unserer Regierung rede ich erst gar nicht – dass ich es ablehne, auch nur ein Wort darüber zu verschwenden. Fakt ist: Das Virus ist definitiv ein hochgefährliches Biest, das sich an keine Grenzen, Verordnungen und Gesetze, Personen und sonstige Uninteressierte/-wissende hält. Der Rat, sich an Abstand, Maske und Hygiene zu halten, ist ein guter Rat. Man sollte dies akzeptieren und auch endlich daran halten.

Oft werde ich gefragt, ob ich mich Impfen lassen würde. Dazu muss ich Ihnen eine kleine Geschichte erzählen aus der letzten Woche während eines Hausbesuchs: Angekommen bei den Patienten, wurde ich in ein Wohnzimmer geführt. Dort warteten sechs (!) Personen (unerwarteter Besuch). Ich: Maske sofort fester gezurrt, die Anwesenden ohne Maske. Ich blieb auf Abstand und winkte ein „Hallo allerseits“. Kurze Konversation, dann kam plötzlich die Frage: „Lassen Sie sich auch impfen?“ Dies geht zwar keinen etwas an, aber manchmal bin ich spontan: „Aber freilich. Die Engländer haben ja fast schon angefangen damit. ICH werde also bis nächstes Jahr um diese Zeit warten und schauen, was bis dahin auf der Insel so alles passiert ist oder nicht. Erst dann fällt meine Entscheidung“. Sagen wir mal so: Das Gespräch war relativ schnell beendet – es saßen leider zwei Briten unter den Gästen, die meine Antwort sehr irritierte.

Liebe Patienten, für das Vertrauen, das Sie in mich setzten, für die Weiterempfehlungen, die mir neue Patienten brachten, bedanke ich mich aus vollem Herzen!!! Ich wünsche Ihnen allen ein FROHES WEIHNACHTSFEST und kommen Sie GESUND ins Neue Jahr!!

Herzlichst Ihr

Rolf O. Flach – Heilpraktiker im 46. Berufsjahr

Diese 3 regionalen Superfoods solltest Du kennen! Das Gute ist so nah!

Avocado, Acerola und Chiasamen — so sehr wir Superfoods lieben, ihre Umweltbilanz ist leider sehr schlecht. Doch es gibt tolle regionale Alternativen, die Dich mindestens genauso gut mit wichtigen Nährstoffen versorgen und Dein Immunsystem auf Trab bringen! In drei Duellen stehen sich je ein heimisches und ein exotisches Superfood gegenüber – mit überraschenden Siegern.

Duell 1: Leinsamen vs Chiasamen Chiasamen kommen ursprünglich aus Südamerika. Mittlerweile werden sie auch in Australien, China und Afrika angebaut. Leinsamen werden zum Teil ebenfalls aus fernen Ländern importiert. Allerdings sind sie auch aus regionalem Anbau erhältlich. Daher ist es wichtig, beim Kauf auf das Herkunftsland von Leinsamen zu achten. Dieses findest Du auf der Verpackung, zum Beispiel unter dem Bio-Siegel.

Das Umweltproblem von Chiasamen Bei Chiasamen aus Südamerika ist vor allem der Einsatz von Spritzmitteln problematisch. Diese belasten oft auch die Felder der Bio-Bauern, wenn sie neben den konventionellen Anbauflächen liegen. Dennoch sind Bio-Produkte weitaus geringer mit Schadstoffen belastet und deshalb die bessere Wahl. Außerdem sind die meisten Böden in Südamerika durch Herbizide wie Glyphosat, Diquat und Paraquat vom Sojaanbau belastet. Da Chiasamen dort als Zwischenfrucht auf denselben Böden angebaut werden, können sie die giftigen Stoffe über die Wurzeln aufnehmen. Hinzu kommt der hohe CO2-Ausstoß durch die weiten Transportwege von Chiasamen. Bei Leinsamen aus konventionellem Anbau werden zum Teil ebenfalls Pestizide und Herbizide eingesetzt. Um dies zu vermeiden, müssen wir auch beim Kauf auf Bio-Qualität achten.

 

Wie gesund sind Lein- und Chiasamen? Die Nährwertprofile von Lein- und Chiasamen sind sehr ähnlich. Beide enthalten essenzielle Omega-3-Fettsäuren, die unter anderem das Herz-Kreislaufsystem stärken.

Knochenstärkende Mineralien Beide Samen enthalten Mineralien wie Zink, Eisen und Kalzium. Sie unterstützen unser Abwehrsystem und sind wichtig für starke Knochen.

Gute Verdauung durch Ballaststoffe Aufgrund des hohen Anteils an Ballaststoffen wirken sowohl Chia- als auch Leinsamen positiv auf die Verdauung und beugen Verstopfungen vor.

Pflanzliche Eiweißquelle Der Eiweiß-Gehalt von Leinsamen ist mit rund 25 Gramm je 100 Gramm höher als bei Chiasamen, die immerhin 16 Gramm Eiweiß je 100 Gramm enthalten. Gerade bei einer veganen oder vegetarischen Ernährung sind gesunde pflanzliche Eiweißquellen wichtig. Der Preisvergleich: Der größte Unterschied zwischen beiden Produkten liegt neben der Herkunft im Preis. Chiasamen kosten zwischen zwei bis drei Euro pro 100 Gramm. Leinsamen sind hingegen, sogar in Bio-Qualität, schon für 50 Cent je 100 Gramm erhältlich. Fazit: Leinsamen gewinnen das Duell

Leinsamen stehen ihren südamerikanischen Konkurrenten in Sachen Gesundheitswert in nichts nach. Zudem sind sie aufgrund ihrer regionalen Herkunft weitaus umweltfreundlicher als Chiasamen. Darüber hinaus überzeugt der deutlich geringere Preis von Leinsamen. Daher gehen die heimischen Leinsamen als Sieger des Duells hervor.

Duell 2: Sanddorn vs. Acerola Die ursprünglich aus Mexiko stammende Acerola-Kirsche ist heutzutage in freier Natur auch in Texas, Brasilien, Panama, Jamaika und Guatemala zu finden. Außerdem wird Acerola heute in Indien und China angebaut. Sanddorn ist zwar in Zentralasien beheimatet, mittlerweile ist der Strauch aber auch in Deutschland zu Hause. Er wächst hierzulande vorwiegend in den Küstenregionen von Nord- und Ostsee sowie auf den Inseln.

Wie steht es um die Umweltbilanz? Da die Acerola-Kirsche tropische Bedingungen zum Wachsen braucht, muss sie lange Wege bis in unsere Läden zurücklegen. Hinzu kommt, dass die Beeren so empfindlich sind, dass sie speziell verarbeitet und gekühlt transportiert werden müssen. Dafür wird zusätzlich Energie benötigt. Sanddorn hingegen wächst auch in unseren Breitengraden – oft sogar wild und frei zugänglich. Deshalb ist er in puncto Nachhaltigkeit kaum zu übertreffen. Zudem ist Sanddorn äußerst robust und pflegeleicht, weshalb er auch ohne Einsatz von Chemikalien hervorragend gedeiht.

Wie gesund sind die Beeren? Immunstärkendes Vitamin C: Sanddorn übertrifft Zitronen an Vitamin C-Gehalt um das Zehnfache. Deshalb wird er auch „Zitrone des Nordens“ genannt. Er gehört mit 450 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm zu den besonders Vitamin-C-haltigen Früchten. Noch reicher an Vitamin C ist die Acerola-Kirsche. Sie liegt mit durchschnittlich 1.700 Milligramm Vitamin C je 100 Gramm bei rund dem Dreifachen im Vergleich zu Sanddorn. Allerdings ist ein ernährungsbedingter Mangel an Vitamin C heute eher selten, weshalb eine so hohe Konzentration im Normalfall nicht notwendig ist.

Vitamin E als Radikalfänger Beide Beeren sind reich an Vitamin E, das als Antioxidans die Zellen vor den Angriffen freier Radikale schützt und so den Alterungsprozess verlangsamt. Was den Gehalt an Vitamin E angeht, schlägt Sanddorn mit 3.050 Mikrogramm pro 100 Gramm die Acerola-Kirsche um rund das Zehnfache.

Vitamin A für die Augen Mit 1.500 Mikrogramm pro 100 Gramm ist Sanddorn um circa das Achtfache reicher an Betacarotin als Acerola. Dieses Vitamin wird auch Provitamin A genannt, weil der Körper daraus Vitamin A herstellen kann. Es ist besonders wichtig für unseren Sehsinn, indem es unter anderem die Netzhaut stärkt und Nachtblindheit verhindert. Der Preisvergleich Die Preise für einen Liter Bio-Sanddorn- und Acerolasaft belaufen sich auf jeweils rund 10 Euro. Hier gibt es kaum Preisunterschiede. Sanddorn kann in unseren Breitengraden jedoch auch in freier Natur vor allem in den Küstenregionen, aber auch an vielen anderen Standorten kostenfrei geerntet werden. Unser Gewinner heißt: Sanddorn Wegen der weiten Transportwege und zusätzlicher Energiekosten kann die Acerola-Beere keine gute Umweltbilanz aufweisen. Sanddorn wächst hingegen hierzulande fast wie von selbst und ist auch in freier Natur zu finden. Was die Gesundheit der beiden Beeren angeht, übertrifft die Acerola-Kirsche ihren Konkurrenten Sanddorn zwar in Bezug auf den Vitamin C-Gehalt, sie weist jedoch eine deutlich geringere Konzentration der Vitamine E und A auf. Deshalb empfehle ich, den heimischen Sanddorn der exotischen Acerola-Kirsche vorzuziehen.

3. Duell: Walnüsse vs Avocado Die Avocado stammt ursprünglich aus Mittelamerika, wird aber heutzutage weltweit in den Tropen sowie in der Türkei, Südafrika, Israel, Kalifornien, Chile, Kolumbien, Peru, Australien, Neuseeland und Südspanien angebaut. Walnüsse sind je nach Art auf der ganzen Welt vertreten. Dazu gehören Gebiete in Amerika und in Asien. Die sogenannte „Echte Walnuss“, die vermutlich im Balkan und Vorderasien beheimatet ist, hat sich auch in Europa weit verbreitet. Hierzulande findet man sie an vielen Straßen, in Gärten und in Parks.

Umweltsünder Avocado Avocados kommen meist aus Südamerika und müssen daher Tausende Kilometer zurücklegen, bis sie es in unsere Supermärkte schaffen. Zudem benötigt ihre Produktion enorme Wassermengen: Für nur ein Kilogramm Avocados werden rund 2.000 Liter verbraucht. Deshalb leidet die lokale Bevölkerung teilweise massiven Mangel an Trinkwasser. Walnüsse sind eine hervorragende regionale Alternative zu Avocados – vor allem was ökologische Aspekte betrifft, schließlich wachsen sie in Deutschland fast überall. Sie werden auf Wochenmärkten, Bioläden oder Online-Shops günstig zum Verkauf angeboten. Gut gelagert halten sie sich das ganze Jahr. Beim Einkauf im Supermarkt oder im Bioladen ist es wichtig, auf das Herkunftsland zu achten. Die Nüsse aus zb. aus Kalifornien sind fast alle chemisch behandelt wegen der Haltbarkeit. Vorsicht!

Wie gesund sind Avocados und Walnüsse?

Ungesättigte Fettsäuren Sowohl Walnüsse als auch Avocados sind vor allem aufgrund ihres hohen Gehalts an ungesättigten Fettsäuren sehr gesund. Diese sind für viele lebenswichtige Körperfunktionen wie zum Beispiel das Herz-Kreislauf-System unverzichtbar, indem sie unter anderem die Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen und anderen Nährstoffen erleichtern. Außerdem wirken die Fettsäuren positiv auf die Blutfettwerte und können so Erkrankungen vorbeugen. Mit 11.796 Milligramm einfach ungesättigten Fettsäuren pro 100 Gramm liegen Walnüsse vor Avocados, die 8.112 Milligramm je 100 Gramm enthalten.

Entzündungshemmendes Vitamin E Ein weiteres Gesundheitsplus von Avocados und Walnüssen ist der hohe Vitamin E-Gehalt. Walnüsse sind hier absolute Spitze, mit 25.450 Mikrogramm Vitamin E-Alpha-Tocopheroläquivalent pro 100 Gramm. Avocados enthalten immerhin 2.030 Mikrogramm dieses Vitamins. Vitamin E wirkt gleich zweifach gegen Entzündungen im Körper, indem es zum einen freie Radikale abfängt, die Entzündungsprozesse fördern. Zum anderen reduziert es die Bildung von entzündungsfördernden Stoffen.

Wachstumsvitamin Folsäure Auch Folsäure kommt in Walnüssen und Avocados in größeren Mengen vor. Der auch Vitamin 9 genannte Stoff muss über die Nahrung aufgenommen werden, da unser Körper ihn nicht selbst bilden kann. Folsäure ist für alle Wachstumsprozesse, die Zellteilung und die Vervielfältigung des Erbguts zentral. Deshalb sind vor allem bei einem Kinderwunsch und in der Schwangerschaft größere Mengen Folsäure nötig. Eine 200 Gramm schwere Avocado liefert rund 50 Mikrogramm Folsäure und deckt damit immerhin ein Drittel des täglichen Bedarfs. Dieselbe Menge Walnüsse enthält mit rund 143 Mikrogramm Folsäure mehr als das Dreifache der Avocados und deckt damit den gesamten Tagesbedarf.

Tipp: Folsäure ist sehr anfällig gegenüber Hitze und Licht, weshalb die Lebensmittel möglichst rasch und unverarbeitet gegessen werden sollten.

Der Preisvergleich 100 Gramm Bio-Walnüsse kosten im Handel rund 10 Euro pro Kilogramm. Auf dem Wochenmarkt, über Online-Shops oder von einem Baum in Deiner Nähe sind sie viel günstiger oder sogar geschenkt erhältlich. Eine Bio-Avocado mit einem durchschnittlichen Gewicht von 200 Gramm kostet um die zwei Euro. Pro einem Kilo Avocado liegt der Preis demnach bei etwa 10 Euro. Damit kosten beide Lebensmittel im Handel rund dasselbe.

Walnüsse überzeugen auf ganzer Linie Der Anbau und der Transport von Avocados gehen vor allem aufgrund der enormen Nachfrage immer mehr auf Kosten der Umwelt. Walnüsse hingegen sind in großen Mengen jeden Herbst bei uns sehr günstig erhältlich und belasten die Umwelt überhaupt nicht – im Gegenteil, der Baumbestand tut dem Klima sogar sehr gut. Sowohl Walnüsse als auch Avocados sind reich an gesunden Fettsäuren, die unter anderem der Herzgesundheit zugute kommen. Darüber hinaus enthalten sie das entzündungshemmende Vitamin E und wachstumsfördernde Folsäure. Walnüsse übertreffen Avocados deutlich, was die Nährwertgehalte angeht. Wir finden deshalb: Walnüsse sind eine super Alternative zu Avocados!


 

Verehrte Patientin, sehr geehrter Patient!

Unser Klimaschutz ist ein wenig aus den Schlagzeilen verschwunden – das Virus nimmt uns den Atem, was man getrost wörtlich nehmen kann. Daher auch mein heutiger Artikel – mit freundlicher Genehmigung seiner Autorin Sophie Franke. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als den Ratschlägen zu folgen, welche uns tagtäglich von Wissenschaftlern , Politikern*innen und Medien serviert werden. Von klaren Ansagen bis zur peinlichen Veräppelung, vom nichtssagenden Konjuktiv bis zum kategorischen Imperativ ist alles dabei. Liebe Patienten, Ich habe trotz allem meine Praxis offen gehalten. Naturgemäß kann ich Ihnen zur Zeit sehr zeithah Termine anbieten – wie schon immer üblich: auch Sonntags. Ich hoffe zuversichtlich, dass diese Virus-Zeit bald vorüber ist, die Chancen stehen nach meinen Recherchen gut.

Für Sie alles Gute und bleiben Sie gesund! Sie kennen ja mein Motto: „Bei mir wird GESUNDHEIT groß geschrieben“!

Ihr Rolf O. Flach, Heilpraktiker

Tel.: 0821 – 44 11 55 e-mail: rolfoflach@t-online.de

Rolf O. Flach, Heilpraktiker

Ulmer Str. 150

86156 AUGSBURG

Tel.: 0821 – 44 11 55

e-mail: rolfoflach@t-online.de

home: www.heilpraktiker-flach.com


 

Verehrte Patientin,

lieber Patient!

Nach einer kleinen Pause in den letzten beiden Monaten schreibe ich ab sofort wieder meinen monatlichen Rundbrief. Leider ist mein Schreibprogramm von Windows immer noch desolat, werde mich bemühen, wieder zur alten Ordnung zurück zu kommen – genug Material hat sich inzwischen angesammelt.

Zunächst ein Rückruf von Medikamenten und Kosmetika, der schon im Dezember erschien, aber kaum veröffentlicht wurde. Brisant, weil alle genannten Präparate chemisch und bakteriell stark verunreinigt sind. Unten die (fast) komplette Liste:

Das Unternehmen Puren Pharma hat eine vollständige Liste der betroffenen Medikamente veröffentlicht:

  • Atorvastatin PUREN (Filmtabletten)

  • Candesartan PUREN (Tabletten) 

  • Candesartan-comp PUREN (Tabletten) 

  • Diclo-Divido (Retardkapseln) 

  • Docetaxel Aurobindo (Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung) 

  • Finasterid PUREN (Filmtabletten) 

  • Fluvastatin PUREN (Retardtabletten) 

  • Ibuprofen PUREN (Granulat) 

  • Lansoprazol Aurobindo (magensaftresistente Hartkapseln) 

  • Levetiracetam PUREN (Filmtabletten) 

  • Levodopa/Carbidopa/Entacapon PUREN (Filmtabletten) 

  • Oxaliplatin Aurobindo (Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung) 

  • Oxycodonhydrochlorid PUREN (Hartkapseln) 

  • Oxycodonhydrochlorid PUREN (Retardtabletten) 

  • Oxycodon-HCl/ Naloxon-HCl PUREN (Retardtabletten) 

  • Quetiapin PUREN (Filmtabletten) 

  • Topiramat PUREN (Filmtabletten)

Großer Rückruf auch bei Müller: Gesundheitsgefahr für Kunden

Das Thema Rückruf findet sich mittlerweile fast täglich in der deutschen Medienlandschaft wieder. Nicht selten ist Vorsicht geboten, weil die zurückgerufenen Produkte Auswirkungen auf die Gesundheit der Kunden haben können. Zuletzt leitete auch die Handelskette Müller den großen Rückruf eines beliebten Beautyprodukts ein.

Grund für die Maßnahmen ist eine mögliche Kontamination mit Bakterien. Bei Kontakt mit den Augen könne eine gesundheitliche Gefährdung nicht ausgeschlossen werden, teilte die Drogerie mit. mit dpa-Material

Seit vielen Jahren setze ich mich mit der Darmgesundheit auseinander. Hier noch einmal grund-legende Informationen, welche Ihr Wissen und das Verständnis über den Darm vertiefen sollen: (Nicht umsonst pflege ich die Hydro-Colon-Therapie in meiner Praxis!)

Die Darmgesundheit hat vielfältige Einfüsse auf unser Wohlbefinden. Die Gesundheit unseres „Superorgans“ Darm kann durch verschiedene Gegebenheiten und Einflüsse aus dem Gleichgewicht gebracht werden.

Der Darm des Menschen wird von Billionen Mikroorganismen unterschiedlicher Spezies besiedelt. Die verschiedenen Mikroorganismen leben in Symbiose miteinander, wobei sich eine ausgeglichene Darmflora durch ein spezielles Mengenverhältnis der Mikroorganismen auszeichnet. Wird dieses Gleichgewicht gestört, kann das Zusammenspiel zwischen der Darmflora (moderner ausgedrückt: Mikrobiom) und dem Wirt Mensch nachhaltig gestört werden.

Folgende Einflüsse können beispielsweise das Gleichgewicht stören:

  • falsche Ernährung

  • Mangel an Ballaststoffen

  • Konservierungsstoffe und Umweltgifte wie Pestizide in Lebensmitteln

  • Arzneimittel z.B. Antibiotika, Chemotherapie, Kortison u.a.

Die Störung der Darmflora ist oft ein schleichender Prozess, der sehr viele unterschiedliche Auswirkungen haben kann:

  • Obstipation (Verstopfung) oder Diarrhoe (Durchfall), oft auch beides abwechselnd.

  • Infektanfälligkeit durch geschwächtes Immunsystems (bis zu 80% des Immunsystems sind darmabhängig)

  • Abgeschlagenheit und Energiemangel, verminderte Leistungsfähigkeit.

  • Schlechte Nährstoffverwertung.

  • Heißhungerattacken z.B. extremes Verlangen nach Süßigkeiten.

  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien und Hautprobleme

  • Erhöhte Gefahr von Stoffwechselkrankheiten (z.B. Diabetes oder Störung des Fettstoffwechsels)

  • Erhöhung der Neigung zu chronischen Darmerkrankungen bzw. Störungen der Gesundheit der Darmschleinhaus.

  • Autoimmunkrankheiten können von einer gestörten Darmflora begünstigt werden.

  • Und vieles mehr.


 

Ist die Darmflora gestört, ist es möglich, die Regulation durch die Zufuhr Probiototika und Pröbiotika zu unterstützen. Diese speziellen Kombinationen werden auch Symbiotika genannt. Durch die Zufuhr von Probiotika wird der Anteil an positiven Mikroorganismen in der Darmflora erhöht und zusätzlich können Präbiotika die Vermehrung und Erhaltung dieser positiven Mikroorganismen unterstützen.

Probiotika – bedeutet „Für das Leben“. Der Begriff setzt sich zusammen aus dem lateinischen Wort „pro“ (für) und dem griechischen Wort „bios“ (Leben). Probiotika sind Zubereitungen lebensfähiger positiver Mikroorganismen z.B. Milchsäurebakterien, die eine gesundheitsfördernde Wirkung auf den Darm haben.

Präbiotika – sind Ballaststoffe, die teilweise von Mikroorganismen z.B. Laktobazillen, Bifidobakterien und anderen Nützlingen verstoffwechselt werden und damit dem Mikrobiom als Nahrung dienen.

Was sind Ballaststoffe? Ein Stoff mit unglücklich gewähltem Namen, aber von großer Bedeutung für unsere Ernährung. Im Zuge der Industrialisierung der Lebensmittelherstellung werden immer mehr Auszugsprodukte hergestellt (z.B. weißes Mehr, polierter Reis usw.). Die Hülle – oder auch die Fasern – der verschiedenen Samen, z.B. die Kleie und der Keim, werden entfernt um die Produkte länger haltbar zu machen und optisch besser zu gestalten. Auszugsprodukte sind relativ geschmacks-neutral, so dass die Lebensmittelindustrie mit Gewürzen, Zucker und künstlichen Aromen (meist aus Erdöl!) individuell gestalten kann. Ballaststoffe (z.B. Kleie, Keime und andere Pflanzenfasern)wurden früher als relativ wertlos angesehen, eben für Ballast gehalten. Der Irrtum in Bezug auf diese Wertlosigkeit ist längst wider-rufen worden. Allerdingsfehlen heute, trotz aller Erkenntnisse, zu oft Ballaststoffe in unseren Lebensmittel und auf unserem Teller. Übrigens: Im englischen Sprachraum werden Präbiotika bzw. Ballaststoffe unter den Begriff „colonic food“ = Darmnahrung zusammengefasst.

Symbiotika – sind Kombinationen aus Pro- und Präbiotika. Das heißt, durch Symbiotika werden gleichzeitig probiotische Mikroorganismen und die entsprechenden Nährstoffe (Präbiotika) zugeführt, welche die Vermehrung und Erhaltung dieses Mikrobioms fördern.


Nun zu einem Brief vom Gründer von „foodwatch“,Thilo Bode:


Die Macht der Lebensmittelkonzerne wächst und wächst. In Deutschland beherrschen Aldi, Edeka, Rewe und die Schwarzgruppe mit Lidl und Kaufland mittlerweile 85 Prozent des Lebensmittelmarktes. Zwar gibt der Präsident des Bundeskartellamts Andreas Mundt zu, diese hohe Konzentration von Marktmacht sei „weder für Lieferanten noch für Kunden gut “. Aber führt das zu Konsequenzen? Nein!
Die Dominanz der Lebensmittelkonzerne schadet uns, im Handel wie in der Industrie. Sie mindert die Qualität des Lebensmittelangebotes. (Kleine) Qualitätsanbieter haben oft keine Chancen mehr. Im Supermarkt dagegen finden wir nur noch Einheitskost! Vollgestopft mit Zusatzstoffen, Aromen, minderwertigen Zutaten und versehen mit Fantasiebezeichnungen, die Qualität nur vorgaukeln. Hochverarbeitete Nahrungsmittel, die auch noch auf Kosten unserer Gesundheit gehen: 90 Prozent aller angebotenen „Kinderlebensmittel“ sind nach den Maßgaben der Weltgesundheitsorganisation zu fett, zu salzig oder zu süß.
Wollen wir der Tatenlosigkeit der Politik weiter zusehen? Nein! Wir müssen dieser Macht etwas entgegensetzen; foodwatch will eine Gegenmacht aufbauen! Dafür brauchen wir Sie. Danke, dass Sie uns als Fördermitglied dabei unterstützen!
Je mehr wir sind, desto wirksamer können wir uns wehren.

Warum kann das alles passieren? So viel wirtschaftliche Macht, wie sie die Lebensmittelkonzerne besitzen, wird unweigerlich zur politischen Macht – und offensichtlich setzt die Politik dieser Macht nichts entgegen. Schlimmer noch, sie kooperiert mit den Konzernen und agiert als deren Dienstleister. Ein Video, in dem Ernährungsministerin Julia Klöckner sich zusammen mit dem Nestlé Chef Marc-Aurel Boersch zeigt, spricht Bände. Politik-Chefin und Konzern-Chef versprechen einvernehmlich, Salz, Fett und Zucker in Fertiglebensmitteln zu reduzieren. Natürlich freiwillig! Wo kämen wir denn hin, wenn die Politik Nestlé und Co. vorschreiben würde, gesunde Lebensmittel zu produzieren! Die fatale Zusammenarbeit zwischen Konzernen und Politik muss ein Ende haben!

ber es kommt noch schlimmer. Der Machtmissbrauch durch die Lebensmittel- und Agrarkonzerne macht an den EU-Grenzen nicht halt.

** Nur drei Konzerne – Unilever, der indische Konzern Tata und Associated British Foods – kontrollieren rund 80 Prozent des globalen Tee-Handels.

** Nach der Fusion Bayer/Monsanto beherrschen nur noch drei Konzerne zusammen weltweit mehr als 60 Prozent des Markts für kommerzielles Saatgut und Agrarchemikalien.

** 60 Prozent der Babynahrung weltweit werden von nur vier Herstellern produziert. In Westeuropa macht ihr Stück vom Kuchen 74 Prozent des Marktes aus, in Australien sind es 92 Prozent.
Die Nahrungsmittelriesen schrecken anscheinend vor nichts zurück. Sieben Jahre lang fuhr ein großes blaues, 30 Meter langes Nestlé-Schiff als schwimmender Supermarkt auf dem Amazonas. Ziel der Aktion: Auch die ärmsten im Amazonas lebenden Menschen sollten noch durch Nestlé-Riegel beglückt werden. Die Folgen derartiger Marktstrategien sind insbesondere in Schwellenändern dramatisch.

Zum Beispiel Malaysia. Dort ist der Verkauf verarbeiteter Lebensmittel in nur fünf Jahren um mehr als 100 Prozent gewachsen. Jetzt ist es das Land mit einer der höchsten Fettleibigkeitsraten. Weltweit! 10 bis 19 Prozent der Gesundheitsausgaben des Landes werden inzwischen für den Kampf gegen die Fettleibigkeit und ihre Folgen aufgewendet. Die Studien aber, die dabei helfen sollen, werden zum großen Teil von Kellogg’s, PepsiCo und Nestlé finanziert.

Alle Nahrungsmittelkonzerne beanspruchen, globale Verantwortung für die Ernährung der Menschheit zu übernehmen. Doch die Wahrheit sieht so aus: Diese Verantwortung erhöht zwar die Profite, schadet aber der Allgemeinheit.
Wir wehren uns dagegen! Danke, dass Sie dies auch tun, indem Sie uns unterstützen.

Bis demnächst! Ihr

Rolf O. Flach                                                                                                        Heilpraktiker