Aktuelles

Liebe Leserin, lieber Leser,

hochverehrte Interessenten!

Meine Homepage besteht nunmehr seit fast sechs Jahren, und wir nähern uns nunmehr der stolzen Zahl von über 32Tausend Besuchern! 

Herzlich Willkommen!

Wer mich an dieser Stelle erreicht, kann a.): mit dem Internet umgehen und b.): lesen, und höchstwahrscheinlich auch schreiben.

Trauen Sie sich, schimpfen Sie sich den Frust von der Seele.

Dann wäre ein Ziel dieser Schreiberei erreicht.

 

Die Artikel und Berichte sind teilweise entnommen aus "Bild der Wissenschaft", "Öko-Test", "Der freie Arzt", "Natur und Heilen", medizinische Fachzeitschriften und Veröffentlichungen in Fach- und Fortbildungszeitschriften für Heilpraktiker und Ärzte, sowie "codecheck", footwatch und Infos aus der forschenden Industrie. Und immer wieder: Cochrane Institute am Haymarket in London.

Und nicht zu vergessen: Die seit fast 45 Jahren gesammelten Sprüche und Weisheiten meiner Patienten!

Damit Sie stets auf dem Laufenden sind, möchte ich Ihnen an dieser Stelle alle Neuigkeiten auf einen Blick zur Verfügung stellen. Erfahren Sie von neuen Methoden und Veranstaltungen, oder informieren Sie sich über aktuelle oder geänderte Öffnungszeiten in den Ferien.

 

Leider Übernimmt das Programm nicht alle Fotos und Graphiken! Schade.

Rolf O. Flach, Heilpraktiker                                                               Ulmer Str. 150                                                                                       86156 Augsburg                                                                                       Tel.: 0821 441155                                                                           e-mail: rolfoflach@t-online.de                                                           home: www.heilpraktiker-flach.com

Im  Mai 2021

 

Sehr verehrte Patientin, lieber Patient!

Herzlichen Dank für die vielen Rückmeldungen auf meinen letzten Info-Brief. Ich werde auch zukünftig die für Sie wichtigen Nachrichten sorgen. Werde mich kurz halten, damit noch – etwas später - Platz für die „Sprüche meiner Patienten“ vorhanden ist. Offenbar haben Sie diese kleinen Schmankerl ziemlich vermisst. Also hier sofort die Neuigkeiten:

Ab und zu erscheinen sie: Entzündungen, Infekte, der einfache Sonnenbrand des Jahres oder auch nur eine böser Muskelschmerz. Notarzt rufen? Muss wirklich nicht sein. Eine gut eingerichtete Hausapotheke kann gute Erste Hilfe leisten und Symptome lindern. Ich habe einmal in den Schriften meiner Urgroßmutter Grete geschnüffelt (Stimmt tatsächlich – nach weit über 130 Jahren riechen die Papiere deutlich nach alt! Und niesen muss man auch zwischendurch). Hier einige Beispiele:

Blasenentzündung: Nirgendwo fühlen sich Bakterien und Viren so wohl wie in einem leicht sauren Milieu. Das im Back-pulver enthaltene Natron schiebt dem einen Riegel vor, denn es mach den Urin basisch. Auch das durch die Säure verursachte Brennen in der Harnröhre wird gelindert. 2X täglich 1 Glas Wasser mit einer Messerspitze Backpulver trinken, (auch Kaisernatron!) Nur für 3 Tage. Ekzeme: Die Ringelblume (Calendula) ist ein wahrer Schatz in der Hausapotheke. Sie ist entzündungs-hemmend und fördert u.a. die Wundheilung (man sagt ihr auch eine gewisse natürliche Radioaktivität nach) – und eignet sich zur Behandlung von Ekzemen. 1 – 2 TL Blüten (Apotheke) in 150 ml heißem Wasser 10 Minuten ziehen lassen, abseihen, dreimal täglich die betroffene Haut damit betupfen.

Verstauchungen: Die Arnikablüte wirkt durchblutungsfördernd, entzündungshemmend sowie abschwellend.und lindert so effektiv und schnell den Schmerz bei Verstauchungen. 5-mal täglich Arnika (als Salbe oder kühlendes Gel) auf die Verstauchungen auftragen. Vorsicht: In höherer Konzentration, auch innerlich angewendet (z.B. als Tee) kann Arnika Herzrasen, Atemnot oder Magen-Darm-Entzündungen hervorrufen.

Schnittwunden: Honig wirkt bei vielen Wunden effektiver als Antibiotika. Das zeigt eine Studie der University of Sydney. Denn Bienen setzen bei ihrer Produktion ein Enzym zu, die Glucose-Oxydase. Die sorgt dafür, dass Zucker im Honig Wasserstoffperoxid entsteht – und das tötet Wundbakterien. Möglichst Medihoney (Apotheke) verwenden. Tipp: 1-3 EL Honig auf ein Tuch geben und auf die infizierte Wunde legen.

Kreislaufprobleme: An heißen Tagen leidet unser Kreislauf besonders. Das hilft: Zur Abkühlung Umschläge auflegen, die zusätzlich noch mit 3 – 5 Tr. ätherischem Öl (Zitronengras, Pfefferminze) beträufelt werden. Ein bewährtes Mittel gegen Erschöpfung, auch an kühlen Tagen, ist einfach herzustellen: Brust, Arme und Waden mit Rosenessig einreiben. Fünf Rosen pflücken kurz bevor sie erblühen. Die Blütenblätter in ein Einmachglas geben und mit 500 ml Essig aufgießen. 14 Tage an einem kühlen Ort stehen lassen, täglich schütteln.

Juckreiz: Ein Kratzer während des Ausflugs oder ein Mückenstich? Löwenzahn und Gänseblümchen sind als Soforthelfer beinahe überall zu finden. Die weißen Blütenblätter und das gelbe Herz des Gänse-blümchens sind ein hochwirksames Mittel gegen Juckreiz und Kratzer. Einfach die Blütenblätter zerquetschen und auf die betroffene Stelle auftragen. Die in ihm enthaltenen Gerbstoffe bilden auf Kratzern, Wunden und Entzündungen eine schützende Schicht.

Hände waschen ist effektiver als desinfizieren: Gilt es, Krankheitserreger im Alltag zu reduzieren, hat sich das regelmäßige Waschen mit Wasser und Seife am besten bewährt – Schrubben mit Seife wirkt tatsächlich effektiver als ein Handdesinfektions-mittel, so ein Gutachten von Dr. Roland Newman von der Penn State Health University. Beim Händewaschen mit Seife werden alle Schmutzpartikel und Keime im Schaum gebunden und dann weggespült. Es sei jedoch notwendig, mindestens 20 Sekundesn kräftig zu schrubben, wobei die Temperarur des Wassers keine Bedeutung hat. Der Wissenschftler gibt noch einen hilfreichen Tipp: Wer dabei keine Uhr im Blick hat, sollte das kräftige Händewaschen so lange ausführen, wie er braucht, um das Alphabet aufzusagen.

Und nun endlich zu den Patientenweisheiten. Heute aus den Jahren 1977 bis 1999:

Kalorien sind kleine Tierchen, die nachts die Kleidung enger nähen!“

Unsere Politiker sind zu allem fähig, aber zu nichts zu gebrauchen!“

Wenn das die Lösung ist, hätte ich gerne mein Problem zurück!“

Freunde sind die Fanilie, die man sich selbst aussucht!“

Lass mal werden, wer wir sein wollen!“

Lass uns zusammen fliegen. Zur Not auch auf die Schnauze. Hauptsache zusammen!“

Wahre Freunde legen sich zu dir, wenn Du am Boden bist und sagen: „Was für eine blöde Aussicht. Lass und wieder aufstehen!““

Echte Freunde sagen nicht immer das, was Du hören willst, sondern das was du hören musst!“

Wenn Du weißt, wer hinter Dir steht, ist es völlig egal, wer vor Dir steht!“

Latein ist die späte Rache der Römer an den Germanen!“

Liebe ist nur ein Wort – Quark auch!“

Lieber ein buddhistisches Standesamt als ein statistisches Bundesamt!“

So, liebe Patienten und Patientinnen, das wars für den Mai. In der JUNI-Ausgabe gibt es neuesten Infos über einen Artikel, den ich schon 2002 geschrieben habe. Sie werden erstaunt sein! Danke für Ihre Aufmerksamkeit und bei guter Vorsicht bleiben Sie auch gesund! Ihr

Rolf O. Flach, Heilpraktiker

 

"Wir dürfen es nicht soweit kommen lassen,dass die Öffentlichkeit weiter darauf drängt, dass wir die unsere Geschäftgrundlage - die Freiwilligkeit - anpassen müssen!"

Gesprächsunterlage Bundesministerin Julia Klöckner, Gespräch mit Helge Braun, Chef des Bundeskanzleramts, am 05.07.2018.

 

Dieses Zitat ist soeben bekannt geworden. Es sagt wohl alles aus über unsere sogenannte "Volksvertreterin". Wie sagte gerade ein momentan anwesender Patient, der mein Kopfschütteln so interpretierte: "Noch nicht gewusst? Sowas nennt man Lobbyistenschlampe!"

Dies ist ausdrücklich NICHT die Meinung des Autors!!!

... und der Hesse sagt nur: fäddisch!

 

 

 

Rolf O. Flach, Heilpraktiker Ulmer Str. 150 86156 Augsburg Tel.: 0821 – 44 11 55                                       email: rolfoflach@t-online.de

im April 2021

Liebe Patientin, verehrter Patient,

in den vergangenen Monaten hatten wir eine Menge zu tun mit dem zur Zeit nicht in Schach zu haltenden Virus. Dummheit und Unvermögen unserer wackelnden Regierung? Sei´s drum. Was mich mittlerweile zumindest ebenso heftig stört, ist folgende Beobachtung in allen Medien. Und, das sei besonders betont: es ist meine klare persönliche Meinung. Noch ist sie uns erlaubt. Also: Bin ich ein Kannibale, wenn ich ein Kasseler verzehre? Ein Rassist, wenn mir ein Mohrenkopf schmeckt? In Österreich tobt ein grotesker Streit, seit die Bundes-wirtschaftkammer von den Gaststätten verlangt, „diskriminierende Bezeichnungen“ von den Speisekarten zu verbannen. Im Ranking ganz oben: das beliebte Zigeuner- schnitzel und der „Mohr im Hemd“, eine unschuldige Süßspeise. Natürlich können Wörter wehtun, Schlagwörter im wahrsten Wortsinn. Aber die Speisenamen stehen doch für etwas Schönes, Süßes, Schmackhaftes. Der „Mohr im Hemd“ ist alles andere als ein beleidigendes Nahrungsmittel mit bitterem Nachgeschmack. Die Frankfurter als Würstchen zu bezeichnen, darüber regt sich doch auch niemand auf. Hamburger, Berliner, Amerikaner – alle werden mit Genuss verspeist. Da hat die Neusprech-Correctness aber noch viel zu tun, der Mohr hat noch längst nicht seine Schuldigkeit getan. Was soll der Hundefreund bei einem Hotdog denken? Ist das Nonnenfürzchen, ein schwäbisches Schmalzgebäck, gotteslästerlich? Oder die Schupfnudel Buabaspätzle eine pädophile Schweinerei? Wer Diskriminierung an Speisekarten festmacht, ist kleinkariert und macht sich lächerlich.Ich möchte weiterhin in Amerikaner beißen, an Florentinern kanppern und Wiener knacken – ganz ohne schlechtes Gewissen. Und wenn es schon sein muss, dabei die Strauß-Operette „Der Zigeunerbaron“ hören. Als ich in meiner tiroler Stammkneipe im Karwendel auf 1900 Meter über dem Meer (Paul, der damalige Hüttenwirt, möge mir verzeihen), den Vorschlag machte, nun auf seiner Menükarte zu schreiben „Paprikasteak, alias Zigeunerschnitzel“, hat er mich nur sehr schräg angeschaut und mit „Saupreiß, Piefke, damischer“ geantwortet. Das hatte ich dann wohl auch verdient. Hat mich eine Stammtischrunde gekostet. Ach so, Schwarzfahren und Schwarzarbeit gehören natürlich aus dem Strafgesetz-buch gestrichen. Die Täter wird es maximal freuen..... Auf das Genudel mit dem neumodischen *innen im Sprach und Schreibgebrauch möchte ich erst garnicht eingehen. Nach meinem Gefühl ist dies eher eine gemeine Diskriminierung der Frau. Hat man sprachlich und schriftlich denn keine keine Zeit mehr für unser Liebstes? Das darf doch nicht wahr sein. Und: Wenn das alles ist, was uns allen Sorgen bereitet, dann klagen wir auf höchstem Niveau. Dann sollten wir doch lieber hemmungslos glücklich sein, oder?

Dazu fällt mir ein Spruch ein, den ich kurz vor den Osterfeiertagen von einer Patientin erhielt: Manchmal muss man das Chaos nur ein bisschen schütteln. Und es wird ein Wunder daraus. (Mein Blick betrachtet meinen Schreibtisch....)


 

Eine Frage, die oft an mich gestellt wird: Wie gesund ist Tiefkühlkost ? Direkt nach der Ernte (oft schon auf dem Feld) kommt der Schock – und das ist gut so. Denn je schneller die Beeren oder anderes Obst und Gemüse auf minus 18 Grad gefrostet werden, desto besser ist die Qualität. Das Blitzkühlen hält die Zellen größtenteils intakt, es bilden sich nur winzige Wasserkristalle in den Zellwänden. So bleiben wertvolle Nährstoffe erhalten – bei Himbeeren etwa Vitamin C, B-Vitamine und krebshemmende Polyphenole wie Ellagsäure. Im Kühlschrank halten sich die Beeren hingegen nur kurz frisch. Allerdings: in sehr seltenen Fällen kann Tiefge-frorenes mit Keimen belastet sein. Wer empfindlich oder geschwächt ist, sollte die Lebensmittel deshalb vor dem Verzehr kurz erhitzen, auch Beerern.

Sonderfall Frühjahrsmüdigkeit: Die Frühlingssonne und mehr Helligkeit am Abend kurbeln die Lebensgeister an. Dennoch leiden viele Menschen zu Beginn des Frühlings an der Frühjahrsmüdigkeit statt vor Energie zu strotzen. So sind über 50% der Männer und ca. 60% der Frauen davon betroffen. Ein Grund für dieses Phänomen ist, dass der Organismus von Winter auf Sommer umstellt. Der Körper erwacht quasi aus einer Art Winterschlaf. Weil die Tage länger werden und die Nächte kürzer, muss sich der Organismus erst wieder an den neuen Tag-Nacht-Rhythmus gewöhnen. Typische Symptome sind Schlappheit, ein ausgeprägtes Schlafbedürfnis, Wetterfühligkeit, Schwindel und Kreislaufprobleme. Außerdem essen viele Menschen im Winter zu wenig frisches Obst und Gemüse, dadurch fehlen dem Körper wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. Die Frühjahrsmüdigkeit ist saisonal begrenzt und dauert meist von Mitte März bis Mitte April.

Was Patienten so alles feststellen: „In Wirklichkeit ist die Realität ganz anders!“ --- „Ich werde nicht älter! Nur besser!“ --- „Alles, was Spaß macht, ist entweder unmoralisch, verboten oder macht dick!“ --- „Solange Kakaobohnen an Bäumen wachsen,ist Schokolade für mich Obst!“

Vielen Dank für Ihr Interesse und herzlichen Dank für Ihre in dieser Zeit wertvollen Weiterempfehlungen! Ihr

Rolf O. Flach, Heilpraktiker


 

Rolf O. Flach, Heilpraktiker   Ulmer Str. 150                    86156Augsburg                                                                                            Tel.: 0821 441155    home: www.heilpraktiker-flach.com

im März 2021

 

Sehr verehrte Patientin, lieber Patient!

Zunächst herzlichen Dank für das Echo auf meinen letzten Brief vom Februar. Immerhin haben zu meiner Überraschung 22 Patientinnen und Patienten und 8 unbekannte (!!) Leser diesen Brief empfangen. Also werde ich auch außerhalb meiner Praxis wahrgenommen – nicht schlecht!

Über zwei Themen muss ich heute unbedingt schreiben. Speziell das erste nachfolgend, welches mir seit geraumer Zeit eine gewisse Unruhe bringt und mich maßlos ärgert, entsetzt wegen der hinter-listigen Werbung einer speziellen Gruppe von Großindustrie gegen Kinder. Deshalb ist die Überschrift:

INFLUENCER, was in der Übersetzung ins deutsche soviel heißt wie „Einfluss ausüben auf jemanden, (oder) jemanden beeinflussen“. In der Satire-Sendung gestern Abend „Extra 3“ wurde warnend auf diese Machenschaften hingewiesen, auch „foodwatch“ beschäftigt sich schon länger mit diesem Thema. Höchste Zeit also, zu berichten:

Die blauhaarige Influencerin Viktoria schmeißt für ihre beste Freundin Sarina eine Überraschungsparty – und dokumentiert das für ihre 1,5 Millionen Fans auf der Video-Plattform. Zentrales Element neben Blumen und Luftballons: Die mit den Fotos der beiden Freundinnen versehene „Spring-in-eine- Pfütze“-Torte von Coppenrath & Wiese, die die „überraschte“ Freundin genüsslich verspeist. Das Video  wurde über eine halbe Million Mal angesehen und erhielt bereits 110.000 „Gefällt mir“-Klicks. Die beiden Influencerinnen sind Idole für junge Mädchen, präsentieren sich in einer rosa Glitzerwelt mit Hunden und Pferden, vertreiben Schulhefte und Bastelbücher. Zwischen Stylingtipps kommt immer wieder Werbung für ungesundes Essen – unter anderem für Coca-Cola, McDonald’s und eben Coppenrath & Wiese.

Viki & Sarina sind leider kein Einzelfall: Praktisch täglich verbreiten bei Kindern populäre Influencer*innen im Auftrag der Lebensmittelindustrie Fotos und Videos von Süßigkeiten, Chips und anderem „Junkfood“. Deshalb nennen wir sie nicht Influencer, sondern Junkfluencer. Der Vorteil für die Unternehmen: Die Kaufempfehlungen der Social-Media-Stars sind gerade bei der jüngeren Generation besonders wirkungsvoll: Laut einer Umfrage haben 56 Prozent der 13- bis 19-Jährigen in den vergangenen zwölf Monaten etwas gekauft, weil ein Influencer es empfohlen hatte. Die Industrie nutzt das große Vertrauen aus, das Kinder und Jugendliche ihren Idolen entgegen bringen.Damit muss Schluss sein! Bei Kindern und Jugendlichen beliebte Idole sollten nicht für ungesundes Essen Werbung machen.

Sie heißen Viki & Sarina, Simon Desue oder Julia Beautx und sind für Millionen Kinder und Jugendliche die größten Idole: Sogenannte Influencer genießen bei jungen Menschen großes Vertrauen. Die Lebensmittelindustrie nutzt dieses Vertrauen schamlos aus: Haribo, Coca-Cola oder McDonald’s nehmen die Influencer unter Vertrag, um Werbung für Süßkram, Burger und Limo, an der elterlichen Kontrolle vorbei, direkt auf die Smartphones der Minderjährigen zu senden. Das perfide Marketing hat ernstzunehmende Folgen. Kinder essen mehr als doppelt so viel Süßwaren und Snacks wie empfohlen. Etwa jeder fünfte Todesfall in Deutschland ist auf eine ungesunde Ernährung zurück zu führen. Die Lebensmittelindustrie ist dafür mitverantwortlich – sie torpediert die Bemühungen vieler Eltern, ihre Kinder für eine gesunde Ernährung zu begeistern. Das muss aufhören!

Nachtrag: Der jährlich Umsatz der entsprechenden Industrie – durch die Indluencer bzw. Influencer--innen – wird auf über 100 Millionen € geschätzt. Wer sind diese Influencer*innen? Wie schon oben beschrieben junge Leute, einige ohne Schulabschluss und Sprachkenntnisse – auch Deutsch ist nicht wirklich vorzeigbar. Der Autor hörte sich gezwungenermaßen einige „Präsentationen/Darbietungen“ einmal an. Kein weiterer Kommentar dazu. Außer: „Mein Schweigen spricht Bände!“ Nebenbei: Einige „Stars“ unter den Influencern „arbeiten“ nunmahr von Dubai aus!


 

Schimpfen ist gesund!

(In einem lesenwerten Büchlein aus dem Jahr 1839 - kein Druckfehler! - geschrieben von einem „gewissen Gelehrten Dr. Wiszniewski“, fand ich die folgenden Empfehlungen; alle in original Sprache, Orthographie und leider nicht in Schrift – die gibt es bei Windows nicht, leider.)

  1. Das Schimpfen erleichtert jedem das Herz: Wenn einer von seinem Obern einen argen Druck oder eine schlechte Behandlung erfährt und dieses hart fühlt, so wird es ihm weit leichter ums Herz, wenn er, im Fall ein Paar Flüche und Schimpfwörternicht laut ausstoßen kann, dieses doch heimlich oder wenigstens in Gedanken thut.

  2. Schimpfen befördert die Gesundheit: Hat man sich über etwas stark geärgert – und Ärger bleibt ja nicht aus, so lange wir mit anderen Menschen zu thun haben – und man soll den Ärger verschlucken und bei sich behalten, so schadet dieses der Gesundheit eben so sehr, als jede andere Verhaltung. Um nun die traurigen Folgen davon, ein Gallenfieber abzuwenden, so lasse man nur eine rechte Fluth kräftiger Schimpfwörter ausßtrömen, und man wird dieses Vefahren gewiß als ein recht probates Präservativ-Mittel loben.

  3. Schimpfen erleichtert und befördert jede Sache: Das Schimpfen ist ein kräftig wirkendes Reizmittel, gleichsam eine Peitsche, die Jeden vorärts treibt und anspornt, alle seine Kräfte anzustrengen und das zu thun, was man haben will. Wie oft errang nicht schon vormals ein General über die Feinde den Sieg, wenn er seine Husaren beim Angriffe mit einer Stentorstimme zuschrie: „Ihr Schurken, vorwärts! Haut ein!“ Als der Herr Amtmann (nach G e l l e r t ) die störrischen Bauern mit dem: „Ihr Ochsn, die Ihr Alle seid!“ anließ (anschiss, d. Verf.), so nahmen sie sogleich den Herrn Pfarrer an. - Die Soldaten erhoben gewiß ihre Herzen mit Inbrunst zum Gebet, die ihr commandirender Obrist mit den Worten dazu aufforderte: „Hunde, wollt Ihr beten!“ Dergleichen belehrende Belege könnte man, wenn es nöthig wäre, noch mehrere anführen.

  4. Schimpfen ist ein gar trefflich Schutzmittel gegen Feinde: Trifft Jemanden das Unglück, daß Feinde gegen ihn auftreten, so brauche er nur recht derbe Schimpfwörter als Waffe gegen sie. Er macht sie sich dadurch noch nicht zu Freunden – das schadet aber nichts. Er hält sie aber doch dadurch so weit von sich ab, daß sie ihm nicht zu nahe kommen. Sollten sie es aber dennoch wieder wagen, so kann er sie durch einen neuen Erguß noch kräftigerer Wörter leicht wieder zurückdrängen, ermüden, ja ihnen die Lust zum fernern Kampfe ganz benehmen. Es versteht sich hierbei von selbst, daß man die Umstände wohl erwäge, unter welchen man mit dieser Waffe gegen seine Feinde kämpfen kann und darf.

Offenbar hat mein Buch bei Amazon/Kindle („Lebensläufe sind grundsätzlich überschätzt“) recht guten Anklang gefunden. DANKE für Ihr Interesse.

Schreiben Sie mir ruhig Ihre Gedanken zu dem oben Geschriebenen. Jede Reklamation ist für mich eine willkommene Information.

Bleiben Sie und Ihre Familie, Ihre Freunde und Bekannten gesund und halten Sie sich getrost an die Regeln – ich tu das auch.

Ihr

Rolf O. Flach Heilpraktiker