Aktuelles

Liebe Leserin, lieber Leser,

hochverehrte Interessenten!

Meine Homepage besteht nunmehr seit fast sechs Jahren, und wir nähern uns nunmehr der stolzen Zahl von über 48-Tausend Besuchern! 

Herzlich Willkommen!

Wer mich an dieser Stelle erreicht, kann a.: mit dem Internet umgehen und b.: lesen, und höchstwahrscheinlich auch schreiben.

Trauen Sie sich, schimpfen Sie sich den Frust von der Seele.

Dann wäre ein Ziel dieser Schreiberei erreicht.

 

Die Artikel und Berichte sind teilweise entnommen aus "Bild der Wissenschaft", "Öko-Test", "Der freie Arzt", "Natur und Heilen", medizinische Fachzeitschriften und Veröffentlichungen in Fach- und Fortbildungszeitschriften für Heilpraktiker und Ärzte, sowie "codecheck", footwatch und Infos aus der forschenden Industrie. Und immer wieder: Cochrane Institute am Haymarket in London.

Und nicht zu vergessen: Die seit fast 45 Jahren gesammelten Sprüche und Weisheiten meiner Patienten!

 

 

Rolf O.Flach,Heilpraktiker

Ulmer Str. 156

86156 Augsburg Im Januar/Februar 2022

Tel.: 0821 – 44 11 55

e-mail: rolfoflach@t-online.de

home: www.heilpraktiker-flach.com

 

 

Sehr geehrte Patientin,

lieber Patient!

Wie das so üblich ist: das Jahr 2021 ist endlich vorbei, wir werden sehen, was das neue bringt. Der Urlaub war auch viel zu schnell überstanden – dazu kein weiterer Kommen-tar. Allerdings wissen Sie ja, dass dieses event in Tunesien stattfand. Und dort kam ich mit aqua destillata, also destilliertem Wasser, in Kontakt – durch einen einhei-mischen Wissenschaftler. Einen ganzen Tag habe ich mit ihm verbracht und viel gelernt. Hier eine Zusammen-fassung aus den Unterlagen, die er mir schenkte:

 

Destilliertes Wasser enthält keine gelösten Salze. Deshalb – so hört und liest man immer wieder – dürfe man es keines-falls trinken, sonst drohten schwerste Gesundheitsschäden oder gar der Tod. Als wissenschftliche Begründung für diese These wird die Osmose angeführt, die auf der Beobachtung beruht, das zwischen zwei Flüssigkeiten mit unterschiedlichem Gehalt an gelösten Stoffen ein “Bestreben” zum Konzentrationsausgleich besteht. Sind die beiden Flüssigkeiten durch eine semipermeable Membran getrennt, durch die zwar winzige Wasserteilchen, nicht aber darin gelöste, vergleichsweise große Moleküle passen, so strömt permanent Wasser in die konzentrierte Lösung. Dadurch steigt der Druck dort so lange, bis die trennende Membran schlimmstenfalls platzt. Auch die Wände der Körperzellen bilden eine solche Barriere. Werden sie von destilliertem Wasser umspült, so saugen sie es im Be-streben um einen Konzentrationsausgleich in sich hinein, bis sie immer praller werden und schließlich bersten – mit der Folge, dass der Betroffene elend zugrunde geht.

Soweit die Theorie. Doch die ist für uns Menschen im Hinblick auf destilliertes Wasser ohne Bedeutung. Denn das Wasser, das wir trinken – egal ob destilliert oder nicht – gelangt zwangsläufig zuerst in den Magen und wird dort mit anderen Nahrungsmitteln und säurehaltigem Magensaft vermischt, sodass es keine einzige Körperzelle salzfrei erreicht – und mithin auch keinen Schaden anrichten kann. Und es gibt sogar Organisationen – vor allem die amerikanische “Fit-for-Life”-Bewegung, die die Verwendung destillierten Wassers ausdrücklich empfehlen. Das Wasser sei reiner, argumentieren ihre Vertreter, und enthalte unter anderem kein Kalzium, das maßgeblich an der gefürchteten Arterienverkalkung beteiligt sei.

Aus medizinischer Warte ist diese Empfehlung allerdings zweifelhaft, da bei ständigem Trinken von destilliertem Wasser langfristig die Gefahr besteht, zu wenige Mineralstoffe (Elektrolyte) zu sich zu nehmen.

Ob diese Befürchtung richtig ist oder nicht – immerhin nimmt unser Körper die weitaus meisten Mineralstoffe mit der festen Nahrung auf – sei dahingestellt.

Tatsache ist jedenfalls, dass derjenige, der seinen Tee oder Kaffee aus Geschmacksgründen gern mit destilliertem Wasser aufbrüht oder sich auch sonst hin und wieder ein Gläschen davon gönnt, sich keine Sorgen um seine Gesundheit zu machen braucht.

 

Therapie-Optionen bei Long Covid-Patienten:

Die Long- oder Post-Covid-Erkrankungen haben das Potenzial zur Volkskrankheit. Die Folgen für die Betroffenen, aber auch für das Gesundheitssystem und die Volkswirtschaft sind weitreichend. Ich möchte hier aber auf die betroffenen Personen eingehen:

Einige der in der Statistik des Robert-Koch-Institus als genesen aufgeführten Menschen klagen auch nach Wochen und Monaten nach einer akuten Covid-19-Infekt-ion über verschiedene Symptome.

In einer großen Übersichtsanalyse, basierend auf 47.910 Personen, konnte gezeigt werden, dass nach einer SARS-CoV-2-Infektion 80% der ehemals akut Erkrankten eines oder mehrere Langzeitsymptome aufwiesen. Die drei häufigsten Long-Covid-Symptome waren Fatigue (Müdig-keit) 58%, Kopfschmerzen 44% und Aufmerksamkeits-defizite 27% beobachtet. Darüber hinaus wurden Haarausfall (25%), Luftnot (24% sowie Geschmacks- (23%) und Geruchsverlust (21)% beobachtet.Die Ursachen sind hierfür noch nicht gänzlich geklärt und mutmaßlich auch auf unterschiedliche Phänomene zurück zu führen.

Diskutiert und derzeit erforscht werden ver-schiedene Ansätze wie eine Persistenz (das Bestehen-bleiben eines Zustands über längere Zeit) von Virus-bestandteilen, postifektiöse Gewebeschäden, Immunfehl-regulationen, Autoimmungeschehen, die Reaktivierung von Herpes-Viren (Epstein-Barr-Virus) sowie eine Störung im Renin-Angiotensin-Aldosteron-System. Nicht zu vernach-lässigen sind gerade bei stationären Aufenthalten auch evtl. Nebenwirkungen der Covis-19-Therapie sowie psychische Faktoren.

Und nun ein wichtiger Hinweis: Nach letzten Veröffent-lichungen aus der naturnahen Industrie hat man dort Therapikonzepte bzw. -optionen für die obengenannten Nebenwirkungen zusammengestellt. Es sind keine Ergebnisse systematischer Untersuchungen oder Studien! Trotzdem werde ich dieses Thema im Auge behalten. In den nächsten drei bis vier Wochen werden weitere Informationen erwartet.

Ich werde berichten.

 

b.w.

 

Der Mensch hat drei Wege, um zu lernen:

Durch Nachdenken – das ist der edelste.

Durch Nachahmen -das ist der leichteste.

Durch Erfahrungen – das ist der schmerzlichste.

 

Skorpiongift gegen Tumore:

Ich habe es ja schon lange gewußt – aber jetzt liegt es schriftlich vor mir: Ein Forschungsbericht vom September 2021 aus der bdw.

Der Wirkstoff Chlorotoxin ist die erste Substanz, die aus dem Gelben Mittelmeer-Skorpion (Leiurus quinquestriatus) gewonnen wurde. Unter den Skorpionen ist das eine der giftigsten Arten. Die Tiere leben in den Ländern des Nahen Ostens und nördlich der Sahara. Der Stich für erwachsene Menschen lebensbedrohlich, häufig für Kinder tödlich.

Das isolierte, aus 36 Aminosäuren bestehende Chloro-toxid-Peptid dringt leicht in das Zentralnervensystem vor. Therapeutisch, so hat sich herausgestellt, lässt es sich im menschlichen Organismus jedoch ganz anders nutzen:

Als Marker für Gliome. Die Bezeichnung Gliom bündelt verschiede Tumore des Zentralnervensystems, die häufig aus Gliazellen entstehen, dem Stütz- und Nährgewebe der Nervenzellen. Meist treten sie im Gehirn auf, ab und an kommen sie auch im Rückenmark und den Hirnnerven vor.

Sowohl das unmittelbar vom Tier stammende und aufbereitete Chlorotoxin als auch die mittlerweile syn-thetisch hergestellte Variante vermag Gliome zu erkennen. Das Peptid bindet eindeutig an die entsprechenden Krebs-zellen, nicht jedoch an gesunde Zellen und an andere Körpergewebe. Damit lassen sich solche Hirntumore exakt lokalisieren, detailtief diagnostizieren und trennscharf von gesundem Hirngewebe abgrenzen und damit operativ entfernen, schreibt James Olson vom Nationalen Krebsforschungs-Zentrum in Seattle, USA. Gerade beim Entfernen der häufig recht diffus im Gehirn verbreiteten Gliome ist ein solcher Marker sehr hilfreich.

Zur Zeit entwickeln die Forscher den Marker auf Basis des Chlorotoxins weiter, indem das Toxin radioaktiv markiert oder durch einen Fluoreszenzfarbstoff gekennzeichnet wird. Chirurgen haben damit eine Art “molekularen Suchscheinwerfer” zur Hand, mit dessen Hilfe sie das Tumorgewebe präziese aufleuchten sehen und die Krebszellen nahezu komplett entfernen können.

 

Das geht uns alle an: Verstummter Gesang!

Während meiner Kindheit (schon eine Weile her) machte mich mein Onkel Heinrich – ein echter Waidmann der positivsten Art – anlässlich eines Pirschgangs durch sein Revier darauf aufmerksam, dass viele Töne und Stimmen in der Natur nicht mehr oder deutlich weniger zu vernehmen seien. Und “zeigte” mir worauf ich zu achten hätte. Das Ohr für die Naturgeräusche habe ich bis heute behalten.

Jetzt zu einem Bericht, erschienen im Januar 2022 in Bild der Wissenschaft:

Vor fast 60 Jahren warnte die US-Biologin Rachel Carson vor einem “Stummen Frühling” - einem Verschwinden von Insekten und Vögeln durch Pestizide und anderen menschengemachten Eingriffen in die Natur.

Jetzt haben Wissenschaftler erste Anzeichen eines solchen Verstummens nachgewiesen. Der Vergleich der von Vögeln erzeugten Geräuschkulisse an rund 200 000 Orten in Europa und Nordamerika ergab, dass die Vogelgesänge in den letzten 25 Jahren messbar leiser, ausgedünnter und eintöniger geworden sind.

Die akustische Vielfalt und Intensität der natürlichen Klanglandschaft scheint in ganz Europa abzunehmen”, berichtet Koautor Johannes Kamp von der Universität Göttingen.

In Deutschland haben wir große Populationen von Arten mit charakteristischen Stimmen verloren, zum Beispiel von Feldlerche und Kiebitz”, so Kamp, “das sind Klänge, die das Erleben des Frühlings in der Landschaft ausmachen. Vor allem die Agrarlandschaften sind viel ruhiger, fast stumm geworden.”

Das sollte uns alle sehr, sehr nachdenklich machen!

 

Wie Darmbakterien mit dem Körper Kommunizieren:

Die Bakterien in unserem Darm beeinflussen unseren Körper auf vielfältige Weise. Sie trainieren unser Immunsystem, beeinflussen Stoffwechselprozesse und wirken sich womöglich auch auf unsere psychische Gesundheit aus. Doch wie kommuniziert diese Gemein-schaft mit unserem Körper? Das haben Forscher nun herausgefunden. Demnach verpacken Darmbakterien ihre Stoffwechelprodukte in kleine Membranbläschen, sog. Vesikel , und lassen sie über die Blutbahn in den ganzen Körper transportieren. Auf diese Weise gelangen die bakteriellen Biomoleküle in verschiedene Organe und können sogar die Blut-Hirn-Schranke überwinden.

 

Verehrte Patienten, im April/Mai 2022 ist ein Vortrag über dieses Thema in Vorbereitung.

Bei Interesse melden Sie sich bitte frühzeitig an. Einzelheiten Datum, Verlauf und Kosten werden noch ausgearbeitet und bekanntgegeben.

 

Zum Schluss noch einige Patientensptüche:

 

Patient vom Kaiserstuhl: “Die Macht der Presse spüren vor allem die Weintrauben!”

Ein Verlassener: “Die Phantasie der Männer reicht bei weitem nicht aus, die Realität der Frauen zu begreifen!”

Ein Betroffener. “Die schlimmste Form Dekadenz ist Impotenz!”

Eine Erfahrene: “Sterne lügen nicht, aber wie sieht es mit ihren Deutern aus?”

Er hats erfahren: “Ein schönes Stempelkissen ersetzt das halbe Amtsgewissen!”

Sein Wunsch: “Lieber keine Spiegel im Haus als jeden Morgen erschrocken!”

 

Für Ihre Aufmerksamkeit und Ihre freundlichen Weiterempfehlungen bedanke ich mich herzlichst!

 

Ihr

Rolf O. Flach

Heilpraktiker

 

ROLF O. FLACH, Heilpraktiker Ulmer Str. 150 86156 Augsburg e-mail: rolfoflach@t-online.de Tel.: 0821-441155 Im Dezember 2021

Sehr geehrte Patientin, lieber Patient!

Dies ist der letzte Info-Brief im Jahr 2021. Jeder von Ihnen weiß, was es persönlich gebracht hat, daher gehe ich erst garnicht darauf ein. Aber einen aufmunternden Hinweis gebe ich gerne Ihnen und den zweifelhaften Politikern mit auf den Weg: (stammt von einem Patienten) „Mit nur einem Satz könnte Deutschland die Pandemie in den Griff bekommen: Ab morgen gibt es Klopapier nur noch für Geimpfte und Genesene!“ Weiter geht´s mit richtigen Infos:

Lange Zeit wurde das Älterwerden als defizitärer Prozess angesehen, als Verlust von Leistungs-fähigkeit. Doch das muss nicht so sein, denn nur etwa 20-30% der Beschwerden im Alter sind genetisch bestimmt. Das heißt umgekehrt: Wir können zu 70-80% selbst Einfluss auf unser Alter nehmen und dadurch auch die positiven Aspekte genießen. „Altern lässt sich gestalten“, sagt auch PD Dr. Michael Teut. Im kurzweiligen Video der Carstens-Stiftung erklärt er, wie dies funktioniert. Vieles davon, etwa eine gesunde Ernährung, ist bereits bekannt. Einiges aber durchaus auch überraschend! Wann etwa sind Sie zum letzten Mal Trampolin gesprungen? Oder haben Sie schon einmal Tagebuch der witzigen Dinge geführt? Viel besser als Youtube: www.carstens-stiftung.de/gesund-altern-wann-sind-sie-eigentlich-das-letzte-mal-trampolin-gesprungen.html

Nach meinem derzeitigem Kenntnisstand bewirkt eine durchgemachte Covid-19 Erkrankung keine dauerhafte Immunität. Deshalb ist es sinnvoll, auch danach das Immunsystem entsprechend zu stärken und vor allem in der kalten Jahreszeit das Immunsystem zu unterstützen. Einige Mikronährstoffe wirken besonders positiv bei der Vorbeugung von Covid-19 und vielen anderen Infekten. Vitamin C kann oral bis zu 500mg/Tag oder als regelmäßige Hochdosis-Infusion gegeben werden. Zink steigert die humorale und zelluläre Abwehr und reduziert die Zytokinausschüttung bei einer proentzündliche Stoffwechsellage. Vitamin D sollte unterstützt werden, wenn der Wert unter ca. 40ng/ml liegt. Coenzym Q hemmt als Antioxydans TNF-alpha, CRP ind IL-6. Und noch ein Tip: Zahlreiche Mineralstoffe und Phytopharmaka (z.B. Selen, Zink, Vit.C, Echinacea) stehen hoch im Kurs, wenn es darum geht, die Leistung des Immunsystems zu steigern. Und nicht nur in Zeiten von Covid-19 ist der Wunsch nach einer kompetenten Immunabwehr groß. Dabei sollte beachtet werden: Auch polyphenole aus Zitrusfrüchten wie Grapefruits können das Immunsystem wirksam aktivieren.

Im Kampf gegen Krebs gewinnen IMMuntherapien mit Antikörpern eine immer größere Bedeutung (ich erinnere an die Krebstherapie meines Freundes Manfred in Bangkok. Dort wurde er im Bumrungrad-Klinikum schon vor fünf Jahren mit der „AK“ (Antikörpertherapie) erfolgreich behandelt!). Einige dieser AK binden an Tumorzellen, dann lagern sich Immunzellen an ihr freies Hinterende an, den sogenannten Fc-Abschnitt, und töten die Krebszellen ab. Weil die AK diese Immunreaktion aber schon vor der Bindung an die Tumorzellen auslösen, verursachen sie Nebenwirkungen der Therapie.Eine Lösung könnten nun Harald Kolmar von der Technischen Universität Darmstadt und sein Team gefunden haben: Die haben abschaltbare AK entwickelt. Bei ihnen ist das Fc-Ende zunächst mit einer Proteinkappe abgedeckt und so vor dem Immunsystem verborgen. Erst am Tumor spaltet ein Enzxm der Krebszellen die Kappe ab und aktiviert damit den Abtikörper. In Tests mit Zellkulturen haben sich die abschaltbaren Aks bewährt: Es wurden genauso viele Tumorzellen abgetötet wie bei unveränderten therapeutischen Antikörpern. Jetzt müssen Tierversuche zeigen, ob dieser Ansatz auch im lebendigen Organismus funktioniert. Apropos Manfred:

Fast sechs Jahre nach seinen operativen und strahlentherapeutischen Eingriffen, die er alle mit kaum spürbaren Nebenwirkungen überstand, hat er alle Nachuntersuchungen – auch im Krebszentrum Heidelberg – mit besten Ergebnissen hinter sich gebracht. Dass ich ihm dabei helfen durfte ist, genau genommen, Nebensache (Weitester Hausbesuch meiner Laufbahn!). Erstaunlich bei dieser Geschichte war die enorme Offenheit der Ärzte meiner mitgebrachten Medikamente gegenüber. Sie wurden ohne Ausnahme in die „AK“-Therapie, wie sie dort auch genannt wird, integriert. Manfred ist halt ´n harter Hund! Respekt!

Die EVOLUTION läuft nicht bei allen Lebewesen gleich schnell ab. Das ist auf drei wesentliche Faktoren zurückzuführen:

  • Mutationen: Damit sich eine Zelle teilen kann, muss sie ihre DNA (Desoxiribonucleinsäure) verdoppeln. Das gilt für Viren und Bakterien genauso wie für die Keimzellen aller Organismen. Dabei entstehen oft Kopierfehler. In manchen Fällen verleihen diese Mutationen dem Organismus neue Eigenschaften – was vorteilhaft, nachteilig oder auch unerheblich sein kann, abhängig von den Umweltbedingungen, denen der Organismus und seine Nachfolgegenerationen ausgesetzt sind. Je häufiger Mutationen vorkommen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit einer vorteilhaften Anpassung.

  • Fortpflanzungsrate: Vorteilhafte Mutationen führen zu einer besseren Anpassung an die Umwelt und werden deshalb öfter vererbt.Je stärker sich ein Individuum vermehr, desto häufiger kann der Organismus seine Mutationen an der Umwelt austesten.

  • Umweltbedingungen: Sie sind die Selektionsfilter der Evolution. Sie können abiotisch sein, etwa das Klima, oder biotisch, etwa die Konkurrenz zwischen Tieren derselben Art. Neue Umweltbedingungen zwingen einen bisher gut angepassten Organismus dazu, sich neu anzupassen. Je häufiger sich die Umwelr verändert, desto größer ist der Anpassungsdruck.

Im Vergleich zu höheren Organismen wie den Wirbeltierenläuft die Evolution bei Mikroorganismen und Krebszellen enorm schnell ab.Das liegt daran, dass sie sich sehr stark fortpflanzen. So teilen sich E.coli-Bakterien bei optimalen Bedingungen alle 20 Minuten.Werden siemit wechselnden Medikamenten behandelt, sind sie einer sich verändernden Umwelt ausgesetzt, die ständig eine erneute Anpassung erfodrlich macht.

Hier nun die von Ihnen schon lange erwarteten Sprüche diverser Patienten:

Ein Motorrad-Kumpel erdreistete sich zu folgendem Spruch:“Kommt zum Laub auch noch die Nässe, fliegst Du schneller auf die Fresse!“ Da sagte die Frau, als es draußen polterte: „Sieh da, das ist ja mein voller Ernst!“ Patient, nach einer wenig erfolgreichen Amagerungskur: „Das beliebteste Haustier aller Deutschen ist und bleibt das halbe Hähnchen!“ Frustrierter Internet-Fan: „Der Computer ist kein Wunder, er arbeitet nur deshalb so schnell, weil er nicht denkt!“ Ein Biolehrer: „Die Ameise hält das Glühwürmchen für ein großes Licht!“ Derselbe: „Die einzige Blume, die auch auf Stahlbeton wächst, ist die Neurose.“

Liebe Patienten, das nächste Info-Blatt kommt erst wieder im Januar 2022. Ich wünsche Ihnen allen ein Frohes und Gesundes Weihnachtsfest mit einem unfallfreien Rutsch ins Neue Jahr! Bleiben Sie gesund und immer guter Dinge! Herzlichen Dank für die Empfehlungen meiner Praxis – machen Sie ruhig weiter so! Ihr Rolf O. Flach, Heilpraktiker seit 46 Jahren